Die Teilgemeinde Birenbach stellt sich vor

Kirche BI

Kirche Bi innen portrait


     

Wallfahrtskirche Zur Schmerzhaften Muttergottes Birenbach

Renovierung der Wallfahrtskirche

Die Wallfahrtskirche Birenbach wurde in den Jahren 2015 bis 2016 umfassend renoviert. Der zweite Bauabschnitt, die Renovierung des Turmes, ist mit erheblichen Mehrkosten verbunden.
Zum Erhalt unserer Wallfahrtskirche als Gotteshaus einer aktiven, lebendigen Kirchengemeinde und als Kulturdenkmal mit langer und wechselvoller Geschichte ist die Kirchengemeinde auf die Unterstützung aller Mitchristen, Bürgerinnen und Bürgern angewiesen. Für Ihre Spende ein herzliches Vergelt's Gott!
Konto: Kath. Kirchenpflege Wäschenbeuren
Kreissparkasse Göppingen
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Sie erhalten auf Wunsch eine Spendenbescheinigung!

 

Geschichte der Wallfahrtskirche

Bereits 1499 wurde durch den damaligen Konstanzer Generalvikar eine Wallfahrts-kapelle eingeweiht und somit die Grundlage zur Wallfahrt in Birenbach gelegt.

Bald war die Kirche zu klein und so wurde von 1690 bis 1696 die heutige Kirche gebaut, dem Hl. Vitus als Schutzpatron und zur Ehren der schmerzhaften Muttergottes geweiht.

Doch bereits 150 Jahre später musste sie wegen Baufälligkeit wieder geschlossen werden. Der Baumeister Valerian Brenner hatte übersehen, dass er auf lehmigem Boden gebaut hatte und so hat die Feuchtigkeit dem Bauwerk schwer zu schaffen gemacht und die Gewölbe drohten einzustürzen.

Nach dem Einbau einer Holzdecke und mächtigen Balken zur Abstützung des Chorbogens wurde die Kirche 1849 abermals eingeweiht und die Wallfahrt kam so langsam wieder in Gang.

Nach dem 2. Weltkrieg war die Kirche wieder in einem schlechten Zustand. Feuchtigkeit, große Risse und ein mächtiger Holzwurmbefall machten dem Gotteshaus schwer zu schaffen. Und so wurde 1957 beschlossen, die Kirche abzureißen und an der gleichen Stelle eine neue zu bauen.

Doch nachdem das Landesdenkmalamt festgestellt hatte, dass die Kirche ein einmaliges Kulturgut des Bauernbarocks war, wurde durch das Bischöfliche Ordinariat in Rottenburg eine Generalsanierung angeordnet.

Von 1958 bis 1962 wurde unter Pfarrer Herrmann Stadelmaier ganze Arbeit geleistet.

Die Gewölbe wurden wieder eingezogen, Drainagen verlegt und alle Altäre zum Restaurator nach Bad Mergentheim gebracht. Der Chorbogen wurde mit Stahlbeton gestützt und rund um die Kirche wurde innen und außen ein neues Fundament gegraben. Der Hochaltar, die Empore und die Sakristei sind bei der Trockenlegung zusammengebrochen und mussten ganz erneuert werden.

Aus den ursprünglich geschätzten Kosten von 100.000 DM wurden 327.000 DM und eine nahezu nicht mehr zu bewältigende Aufgabe der Kirchengemeinde.

Am 8. September war dann mit Weihbischof Dr. Wilhelm Sedlmeier wieder Kirchweihe.

Mehrere Renovierungen und der Einbau einer neuen Orgel im Jahre 1990 verhalfen der Wallfahrtskirche zum Schmuckstück für die ganze Gemeinde. Besonders beliebt ist sie als Hochzeitskirche und vor allem im Mai das Ziel für Ausflüge und Andachten zur Ehre der schmerzhaften Muttergottes.

Neben der Kirche steht das Mesnerhaus aus dem Jahre 1600, wohl das älteste Haus in der Gemeinde. Nach mehreren Renovierungen dient es heute für Veranstaltungen der Kirchengemeinde und kann auch für private Feierlichkeiten gemietet werden.

Ortsausschuß Birenbach
Belange, die den Teilort Birenbach betreffen, werden im Ortsausschuss beraten. Birenbach wird im Kirchengemeinderat vertreten durch Olaf Eistert, Bernhard Gold und Jürgen Hertrampf. 

Gottesdienste
Samstags um 18.30 Uhr und einmal im Monat dienstags um 18.30 Uhr

Gottesdienstort
Kirchstraße 8, 73102 Birenbach